Buntes Treiben zur Adventszeit – auf dem Hamburger Dom

Was für uns die Kieler Woche und für die Bayern das Oktoberfest ist, ist für die Hamburger der Hamburger Dom.

Neben vielen weiteren tollen Volksfesten in Hamburg ist der Hamburger Dom eines der ältesten! Der

Ursprung des Festes geht zurück ins 11. Jhd. nach vielen kleinen Umzügen hat er 01 BreakDancerseinen Platz seit 1893 auf dem Heiligengeistfeld gefunden.

Der ursprüngliche Winterdom wurde nach dem zweiten Weltkrieg erweitert und vergrößerte sich durch den Frühjahrsdom und den Sommerdom  – auch Hummelfest genannt.

Dreimal im Jahr  kehrt für vier Wochen die Veranstaltung in die Hansestadt und darf sich das größte Volksfest Norddeutschlands und das längste Volksfest Deutschlands nennen.

02 HerzHeute ist nicht unser erster Besuch auf dem Hamburger Dom, doch da unser letzter Besuch schon etwas länger her ist und es für einen Norddeutschen schon fast Tradition ist, schnappen wir uns unsere dicken Mäntel und auf geht es in die Elbstadt.

Gerade in der Winterzeit ist es immer sehr zugig auf dem Heiligengeistfeld und es pustet kalt, um die Ohren. Schade nur das ausgerechnet heute die Temperatur um schlagartige 12 Grad gesunken ist und wir eigentlich noch immer nicht in der Stimmung sind, uns auf den Winter einzustellen.

03 rocketDer Domplatz ist grundsätzlich immer gleich aufgebaut. Kleine Unterschiede findet man nur unter einigen Fahrgeschäften und des jeweiligen Mottos der Veranstaltung.
Donnerstagabend – es ist ungewöhnlich leer am Eingang vom Marktplatz, aber das wird wohl an der

Kälte liegen. Ein Blick um die Ecke und ein berauschendes Farbenmeer aus Led´s und bunten Glühlampen nimmt uns die Kälte und erfreut uns auf den Abend.

Vorbei an frisch gebrannten Mandeln geht es eine erste Runde über den Dom. Einige Schausteller sind seit Jahrzehnten schon dabei und führen weiter, was durch die Familie aufgebaut wurde. Überall duftet es nach typischen Leckereien die einem dann doch etwas Vorfreude auf die Weihnachtszeit geben – frische Teigwaren,

 04 kongaMaiskolben, oder Glühwein, liegen sanft in der Luft.

Eine kleine Weihnachtslandschaft, zwischen dem großen Kettenkarussell und der Liebesbahn, erzeugt eine romantische Stimmung, die durch das bunte Treiben von glücklichen Pärchen und strahlenden Kinderaugen zieht.

Nach einem gemütlichen Spaziergang gibt es erstmal einen heißen Apfelpunsch zum Aufwärmen.

Wir überlegen uns, was uns am Besten gefallen hat und an welchem Stand wir uns verpflegen möchten. Die Meinungen gehen auseinander und wir versuchen uns bei den besten Ausstellern durch zu probieren.

Loopingbahn05 eclipse

Nachdem der Bauch voll ist, ist es an der Zeit zu testen, wie robust und standfest der Magen wirklich

ist und wir steigen in die Loopingbahn. Da es sich noch immer nicht gefüllt hat, können wir direkt durchgehen zur Bahn und die Fahrt startet mit uns, als einzige Passagiere.

Die Spannung steigt der Adrenalinpegel ist hoch und schon sausen wir den ersten freien Fall hinab und fahren direkt in zwei aufeinanderfolgende Loopings. Noch einige Berg und Talfahrten, der Zug bremst ab und wir fahren zurück in den Bahnhof. Eine sehr spassige Fahrt liegt hinter uns, doch aufgrund der Kälte entscheiden wir uns es bei einem Spaziergang zu belassen und eventuell noch eine Geisterbahn zu testen.

Geisterbahn

Die Auswahl ist groß, drei verschiedene Schausteller bieten ihre Fahrten an. Unsere Entscheidung fällt auf die dreistöckige Bahn mit einem riesigen, bewegenden Godzilla vor dem Eingang. Während der Fahrt wurden wir von Puppen und auch lebendigen Personen bei einer kleinen Achterbahnfahrt zum Lachen und auch Schreien gebracht. Nach der Fahrt waren wir uns allerdings nicht ganz einig, wer mehr Angst hatte…

06 herzen

 

Riesenrad07 Riesenrad

Nach bereits drei Stunden Aufenthalt führt uns ein letzter Weg zum Wahrzeichen des Hamburger

Doms, das 55 Meter hohe Riesenrad. Die Gondeln sind durch Fensterscheiben windgeschützt.

Wieder sind wir die einzigen Passagiere und wir können die Gondel ganz alleine genießen. Die Schausteller sind trotz des ruhigen Abends sehr freundlich und wir können die Fahrt in voller Länge auskosten.

Ein letzter Halt in 55 Metern Höhe und wir blicken noch einmal über den besinnlichen Domplatz und über die einzigartige Hamburger Skyline, bevor die Tour endet und wir uns mit einer Tüte Mandeln auf den Weg nach Hause machen.
Ein kalter aber dennoch erholsamer Abend geht zu Ende. Die vielen Eindrücke lösen in uns eine gespannte Erwartung auf die Adventszeit und vor allem auf einen nächsten Besuch auf den Hamburger Dom zum Frühlingsfest.

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Auch Euch wünschen wir eine besinnliche Weihnachtszeit mit Euren Lieben und der Familie.

1 Comment

  • Antworten Februar 24, 2015

    Diddy

    War NOCH nicht in Hamburg, aber das ist einmal eine neue Info. Muss mal meine Schwester fragen…

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